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18.04.2016 13:57 Alter: 1 year
Von: Jeanette Lantzsch

Neuromarketing Day Berlin 2016

Viele Antworten auf spannende Fragen, warum Menschen sich für den Kauf eines bestimmten Produktes entscheiden, gab es am 14. April 2016 in Berlin. Danke für die Vorträge und die Orga von Neurospective um Benny Briesemeister und Co.


Neuromarketing Day 2016

Warum werden aus Interessenten Kunden für ein bestimmtes Produkt. Warum kaufen diese Kunden das Produkt X und nicht Z, obwohl es doch augenscheinlich die gleichen Bedürfnisse befriedigt. Was passiert in den Köpfen von Menschen? Wann trifft der Mensch die eigentliche Kaufentscheidung? Wodurch können diese Entscheidungen beeinflusst werden?

All diesen spannenden Fragen widmete sich der Neuromarketing Day 2016 in Berlin am vergangenen Donnerstag den 14.4.. Wer sich mit Markenbildung oder/und kognitiven Vorgängen beschäftigt, weiss um die große Rolle der Emotionen, welche bei den oben genannten Fragestellungen den Ansatz der Antwort parat halten.

Nach wie vor ist es höchst spannend den Spezialisten in Sachen Neuromarketing zuhören zu dürfen. Die Wissenschaft auf diesem Gebiet boomt. Mit fMRT, Eyetracking, jetzt auch Eyetracking PLUS und statistischen Auswertungen geht es mit rasanten Schritten in Richtung gläsernes Kundengehirn. Ja zugegeben dies wird noch etwas dauern! Doch was der momentane Stand jetzt bereits erreicht hat, ist eine hochprozentige Übereinstimmung von Meßergebnissen aus dem fMRT zur tatsächlichen Wirkung am Point of Sale. Es wird also nicht mehr der potentielle Kunde gefragt, sondern direkt sein Gehirn und dies gibt es jetzt auch mobil.

Ebenso gab es Antworten auf die Fragestellungen, welche Macht unseren restlichen Sinnen bei der Kaufentscheidung zugesprochen wird. Wir wirkt Sprache in welcher Form! Warum entscheiden sich weit mehr Menschen zum Kauf wenn Haptik ins Spiel kommt! Gerade Letzteres für uns hoch interessant, wenn es um das allumfassende Thema Digitalisierung geht und den momentanen Rückmarsch des klassischen Einzelhandels. Auch hier gab es Ansätze vom Fachmann, nämlich ob und wie es möglich ist, auf einem Verkaufsportal dem Hirn Haptik vorzuspielen. Doch der tatsächliche Reiz wird somit wohl nicht ganz erreicht. Also liebe Einzelhändler, es wird doch eine Mischung aus Verkäuferin und Smartphone werden, somit nicht verzagen, die Wissenschaft hat gesprochen!

Und mit dieser Ausführung, Vielen Dank an die Organisatoren von Neurospective und die vielen spannenden Vorträge. Es war uns eine Freude!